Montag, 16. April 2007
Finanz & Wirtschaft
- Aktienführer in ganz neuem Format
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Auf den ersten Blick viel Interessantes, was einen Besuch auf der Seite in Zukunft wohl häufiger lohnenswert macht.
Sonntag, 15. April 2007
Die linke Schlappe
Es ist zu hoffen, dass die Wahlen im Kanton Zürich im Herbst gesamtschweizerisch ebenfalls ihre reinigende Wirkung zeigen werden, damit endlich mit dem ganzen Sumpf aufgeräumt wird, welcher das linke Pack verursacht. Es muss jedem Bürger endlich das Licht aufgehen, wohin die multikulti Vermischung und das harmoniebedürftige Gutmenschentum hinführt.
Grüsse Oekonom
macht was draus, aber machets guet...
Samstag, 14. April 2007
Annahmen, Voraussehung oder auch nur Bauchgefühl...
Nasdaq 100:
In den letzten Tagen zeigte sich der Index erstaunlich stark, vorallem auch wenn man das geopolitische Umfeld mit einbezieht. Aktuell einmal mehr vor der bedeutenden Widerstandsmarke 1850, stark überkauft und demzufolge gehe ich davon aus, dass zuerst konsolidiert werden muss, zumal auch die Indikatoren eindrehen. Konsolidierung bis ins mittlere BB bei 1825 vernachlässigbar. Ein (derzeit noch unerwarteter) Ausbruch > 1850 würde die bullishe Lage markant verstärken und gäbe Raum bis an die 2000er. Diese Variante wird kommen, ist aber von der Zyklik her noch verfrüht.
Das einfach so zum Abgleich mit dem Chart von BOE1 betreffend Punkt E...
Grüsse Oekonom
macht was draus, aber machets guet...
Donnerstag, 12. April 2007
Erfolg ist ... mehr als nur raten

Dienstag, 3. April 2007
man nehme... (dies war mein bester Trade)
Einen Titel aus der Watchliste, der ähnlich wie auf dem ersten Chart aussieht. Variante ROT
[...] Nach Berichten der panarabischen Zeitung "al-Hayat" treibt diese Sorge auch die französischen Dienste um: Sie sorgen sich davor, dass Dschihadisten aus Algerien oder Marokko die für April angesetzte Präsidentenwahl für einen spektakulären Anschlag nutzen könnten - nach dem Muster der Anschläge von Madrid 2004, die ebenfalls kurz vor einem Wahlgang stattfanden und, wie von Qaida-Strategen vorhergesagt, zu einem Regierungswechsel und dem Abzug Spaniens aus dem Irak führten. Frankreich ist, ähnlich wie Deutschland, in Afghanistan präsent. [...]Quelle: Spiegel Online
Wer sich "versichern" will, kann sich ja ein paar Puts auf die Indices anschauen. Die Wahlen in F sind am 22. April und 6. Mai. Das christliche Osterfest wäre sicher eine geeignete Plattform für einen Anschlag...
Montag, 2. April 2007
Was braucht es für eine richtige Selection ?

Man sieht's auch in Russland so...
MOSKAU, 02. April (RIA Novosti). Iran kann Kernwaffen entwickeln - die Weltgemeinschaft darf dies jedoch nicht zulassen.
Das erklärte Akademiemitglied Jewgeni Welichow, Präsident des Russischen Forschungszentrums Kurtschatow-Institut, am Montag vor der Presse.
„Wissenschaftlich gesehen kann Teheran Kernwaffen entwickeln. Wenn sie aber in Iran aufkommen werden, so wird das ein großes Problem für die Weltsicherheit sein. Wichtig ist, dass die Kernwaffen nicht verbreitet werden und dass Iran nicht in ihren Besitz kommt“, sagte der Wissenschaftler.
Er hob hervor, dass Iran in industrieller Hinsicht ein entwickeltes Land sei. „Wenn sie die Entscheidung zur Entwicklung von Kernwaffen getroffen haben, so können sie diese Waffen entwickeln“, erklärte das Akademiemitglied.
Er verwies darauf, dass Russland alle Kräfte für die Lösung des iranischen Nuklearproblems einsetze.
Der Wissenschaftler äußerte die Auffassung, dass Kernwaffen ebenso wie biologische und chemische Waffen in der Welt vollständig verboten werden müssen.
„Die Menschheit muss auf die Entwicklung und den Einsatz von Massenvernichtungswaffen verzichten“, sagte er.
Die Weltgemeinschaft fordert von Iran, die Urananreicherung auszusetzen. Teheran lehnt das jedoch ab und behauptet, dass sein Nuklearprogramm ausschließlich eine friedliche Ausrichtung habe.
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Ich habe heute auf der Blog-Portalseite einen Newsblock aufgeschaltet u.a. mit der russischen Nachrichtenagentur Novosti. Speziell für diejenigen welche unter Angstpsychosen leiden. So können sie, bevor sie ihre Phantasien schreibenderweise freien Lauf lassen nachlesen, was die dem Iran eher freundlich gesinnten Russen jeweils so meinen. Dabei wird vieles relativiert und halb so heiss gegessen, wie es den Anschein macht, gekocht zu sein..
-Oekonom-
Sonntag, 1. April 2007
Kräftemessen auf Kosten der Soldaten
Was sich gegenwärtig zwischen Großbritannien und dem Iran abspielt, verdeutlicht das Dilemma, in dem nicht nur London, sondern der Westen insgesamt gegenüber Teheran steckt.
Da wird im Atomstreit schweres Geschütz aufgefahren und von Sanktionen gesprochen, die sich dann aber sehr schnell als wenig effektiv erweisen. Und auch im Fall der gefangenen oder entführten 15 britischen Marine-Soldaten droht der britische Premier mit ernsten Maßnahmen, verkündet wird aber nur das Einfrieren der Beziehungen mit Teheran: Keine offiziellen Besuche und keine Geschäfte mit dem Iran. Als ob das die Lösung wäre.
Stille Diplomatie?
Nun ist es sicher gut, dass die Zeit der so genannten Kanonenboot-Diplomatie der Vergangenheit angehört. Nur die Erklärungen der Politiker erinnern noch daran, nicht aber ihre Taten. Sonst wäre der Zwischenfall schon längst zu einem offenen Konflikt eskaliert, den London als "iranische Piraterie", Teheran aber als legitime Verteidigung seiner territorialen Gewässer hinstellt. Keine der beiden Seiten kann an einer weiteren Eskalation interessiert sein, schon gar nicht an einer militärischen Zuspitzung.
Deswegen wäre es sicherlich besser, den Fall mit stiller Diplomatie zu lösen. Aber das ist natürlich leichter gesagt als getan: Selbst wenn Tony Blair bald aus dem politischen Geschäft ausscheidet, so muss er gegenüber der eigenen Bevölkerung doch Entschlossenheit demonstrieren.
Deswegen wäre es sicherlich besser, den Fall mit stiller Diplomatie zu lösen. Aber das ist natürlich leichter gesagt als getan: Selbst wenn Tony Blair bald aus dem politischen Geschäft ausscheidet, so muss er gegenüber der eigenen Bevölkerung doch Entschlossenheit demonstrieren.
Satellitenfotos nützen nichts
Ebenso die iranische Führung. Egal, ob der Zwischenfall geplant war oder nicht - er kommt politischen Kreisen in Teheran natürlich gelegen: Eben noch hat London die Verhängung weiterer Sanktionen mit durchgedrückt und nun kann man es den Briten zeigen. Ihnen hat man vieles aus der Vergangenheit nicht verziehen: Die schamlose Ausbeutung der iranischen Öl-Vorkommen und auch den fast schon rassistischen Hochmut gegenüber der iranischen Bevölkerung.
Um die Wellen zu glätten, nützt es auch nichts, die Auswertung von Satelliten-Navigation vorzuführen. Wer das nicht glauben will, wird es nicht glauben. Und in Teheran will man es nicht glauben. Ganz abgesehen davon, dass der Wert solcher Linien angesichts des seit Jahrzehnten umstrittenen Grenzverlaufs in der Gegend ja ohnehin mit Vorsicht genossen werden kann.
Der Klügere hätte nachgeben sollen
In solch einer Situation und vor solch einem Hintergrund kann London herzlich wenig tun. Vielleicht wäre es aber sinnvoll gewesen, einmal fünf gerade sein zu lassen und von einem "möglichen und bedauerlichen Irrtum" zu sprechen, statt rechthaberisch auf der eigenen Position zu beharren. Die Devise "Der Klügere gibt nach!" mag zwar nicht zu den Strategien Krieg führender Nationen gehören, im vorliegenden Fall hätte sie aber von Anfang an für Deeskalation sorgen können.
Erst wenn Teheran dann auch noch hart geblieben wäre, dann hätte es sich wirklich ins Abseits manövriert. So aber lässt London sich auf ein Kräftemessen ein, das es nicht gewinnen kann und das auf dem Rücken der 15 Soldaten ausgetragen wird.
Sonntag, 25. März 2007
Wie macht man aus einem "VW" einen "Porsche" ??

(Gesamtmarkt = steigend, VW =bereits im Aufwärtstrend und beschleunigt jetzt.
(wie früher: und läuft..und läuft..) und nicht von der Wochenansicht auf Tagesansicht zurückschalten!!
Donnerstag, 22. März 2007
es kommt also zur Version 2 ?

Sonntag, 18. März 2007
Die alte Leier von Dieter Behring
Die alte Leier von Dieter Behring
Viele sog. „wise-guys“ (im Volksmund Klugscheisser genannt) haben alles kommen sehen, wissen, wie sich alles abgespielt hat, wollen überhaupt weder wissen noch zur Kenntnis nehmen, dass es grosse und kleine Behrings überall gibt. Es gibt solche, deren börsenkotierte Vehikel in den letzten 7 Jahren um weit über 80 Prozent im Preis gefallen sind, die Promoter sich selbst aber im gleichen Zeitraum in die „Goldene Bilanz“ mit mehreren hundert Millionen Franken hinauf katapultiert haben. Eine simple mathematische Formel: Die einen verlieren Haus und Hof und die Gegenseite macht ein Riesenvermögen.
Der nächste Fall à la Dieter Behring ist vorprogrammiert,
... und zwar nicht auf den Galapagos-Inseln, sondern hier in der Schweiz. Die abhängige Presse hat eigenartigerweise den Braten noch nicht gerochen, obwohl längst alles zum Himmel stinkt. Man gewährt diesen Top-Shots nicht nur breiten Raum in der eigenen Postille, rühmt sie trotz offensichtlichem, völligem Versagen über den grünen Klee, dieweil die genau gleiche Presse mit Akribie und pharisäerhaftem Benehmen gegen unbequeme Konkurrenz mit den miesesten Tricks vorgeht.
Wer am WEF in Davos teilnimmt, hat noch lange kein Gütesiegel.
Auch diese Erkenntnis wird sich in Bälde in der Schweizer Finanzgemeinde für viele Hätscheler solcher Subjekte als unangenehme und sehr unbequeme Tatsache herausstellen. Wie bei DIETER BEHRING, wo sich nicht einmal mehr linke Spitzenpolitiker eines guten Gedächtnisses rühmen können.
Wo Geld ist, ist das Laster, sagen konservative Kreise.
Und die Linken möchten es zumindest solange verdammen und ausschalten, als es an ihren Reusen und Netzen vorbeitreibt.
Wenn sich immer mehr führende, europäische Rechtsexperten über den
Wertewandel / Rechtswandel
besorgt zeigen, ändert sich weder die (noch) herrschende Vorstellung noch das mehr als diskutable Verhalten vieler Zeitgenossen. Stephen L. Carter hat mit sei-nem Buch „integrity“ - trotz brillanter Gedankengänge und Feststellungen - etwa genau so viel erreicht, wie Professor Hans Christoph Binswanger in „Geld und Magie“. – Tröstlich ist, dass solche Rufer in der Wüste später – vielleicht zu spät – doch noch richtig und nachhaltig verstanden und interpretiert werden.
Mittwoch, 14. März 2007
es braucht wie immer einen Auslöser..
Der berühmte "Trigger", der aber nur im schwachen Marktumfeld jeweils zur Anwendung kommt ist diesmal der USA-Häusermarkt.
Aus meiner Sicht ist es nach wie vor sinnvoll das Geschehen von der Seitenlinie zu beobachten und zu warten bis die Märkte ihr Gesicht zeigen.
Denke, dass erst ab nächster Woche vernüftige Einstiegschancen bestehen
--> Haltet also die Füsse still aber sucht jetzt die Favoriten der nächsten Monate.!
Freitag, 9. März 2007
.. kommt bald der Anpiff der 2ten Halbzeit ?
Gemäss meinem Chart ist der SMI auf Tagesebene immer noch in der roten Zone (also kein Kaufsignal!).
Ich rechne nach wie vor mit der weiteren Abwärtswelle-C die die gleiche Grösse wie A haben dürfte.
Dies würde dem normalen Chartgeschehen entsprechen. (Was ja nicht heissen muss, dass es eintrifft)
Sehe auch weit und breit keine Hilfe von den USA-Indices.
Ich kann mir ausserdem nicht vorstellen, dass ein ca. 30 -wöchiger Uptrend sich mit 3-4 Tagen Korrektur zufrieden gibt.
Das einzige was gegen den down-move spricht ist, dass jeder damit rechnet!
1tens kommt es anders...2tens als man denkt.
Donnerstag, 8. März 2007
Da fragt man sich schon...
Ist es Gier, Unfähigkeit oder schlicht und einfach grenzenlose Dummheit einen solchen Call zu posten mit einem Ausübungspreis per Mitte Juni von 80.-?
Ich bin auch engagiert bei UBS mit UBSKI @37. Meine Annahme war, dass die 70er bei der UBS hält und ein Anstieg bis approx. 74.xx möglich sein kann. Also kaufe ich doch etwas das im Geld liegt und nicht UBSKA. Ich würde für den nicht einmal einen Rappen zahlen. Die Chance, dass er wertlos verfällt ist sehr gross. Angenommen UBS steht Anfang Juni bei 80, dann ist der UBSKI immerhin CHF 1.25 wert, während der UBSKA einen Wert von 0/zero hat.
Dass mehr als 90% der Warrantkäufer auf die Nase fallen liegt schlicht und einfach auch daran, dass falsche Instrumente gewählt werden. Dadurch, dass es meistens gierige Habenichtse sind, die hoffen, auch einmal ein schönes Blech fahren zu können oder sonstige Träume haben, greifen sie zu spektakulären selbstmörderischen Calls. Einmal kann es ja vielleicht gut gehen, aber in der Regel ist der Verlust vorprogrammiert.
Ich sage: langfristig erfolgreich mit Warrants sind nur diejenigen, welche es sich leisten können, mit grösseren Summen zu agieren. So gefällt mir eine langweilige UBSAL weitaus besser, als ein UBSKA. Man muss nur genügend grosse Stückzahlen = Summen handeln können.
Also liebe Leser. Nicht böse sein, wenn der Market Maker keine besseren Kurse stellt. Der Call ist einfach nicht mehr wert. Und vorher das Köpfchen zum Denken anstrengen.
Grüsse Oekonom
macht was draus, aber machets guet...
Dienstag, 6. März 2007
Also ich weiss nicht...
Zum weiteren Ausblick muss ich sagen, dass mir zuviele das gleiche erwarten. Klar, das war's und nun geht es zwangsläufig nochmals tüchtig weiter bergab. Möglich, aber was, wenn es eben nur eine kurze und kräftige Korrektur war? Ist es bei einem DAX 6700, 6900 oder auch erst 7001.01 wo es bei den immer gieriger werdenden und abseitsstehenden der innere Schweinehund ist, der dann doch noch ganz entnervt die "Kaufen" Taste drückt.
Ich denke, dass in nächster Zeit, wie das immer in solchen Phasen ist wo die Märkte sich wieder neu formieren müssen, viel Psychologie im Spiel sein wird. Auf jeden Fall gefällt es mir nun wesentlich besser, als noch vor 10 Tagen auf dem Gipfel. In der Flanke ist man etwas besser windgeschützt, auch wenn man sich vorsichtig bewegen sollte, um nicht auszurutschen.
Wer am Montag eine gute Tat machte, indem er den zittrig-schwachen Material aus den Händen nahm, der kann nun vorerst mal gemütlich hocken statt zocken.
Grüsse Oekonom
macht was draus, aber machets guet...
Montag, 5. März 2007
es könnte bald Halbzeit sein
Habe stellvertretend den DAX näher angeschaut. Eigentlich habe ich in der ersten Welle bis etwa 6400 gerechnet...es dürfte aber sein dass die Welle A sich dem Ende zuneigt (6440 wurde ja gesehen)
Was sicher ist, dass dem A eine Welle B folgt d.h. es wird eine technische Reaktion erfolgen mit einem Ziel etwa bei 6650. Genauer kann man erst "raten",wenn A definitiv fertig ist.
Dann beginnt die 2te Halbzeit (Welle C). Hier kann man grob mit etwa 6200 rechnen. (Achtung: Extremfall sogar ca. 5800) Wie gesagt, diese Prognosen kommen einem "raten" nahe...und doch wird es in etwa so eintreffen. Ich denke dieses skizzierte Szenario wird bis etwa 19. 03. beendet sein.
Zusammenfassung: DAX 6440 -----> 6650 (+200 / 13.03.) -----> 6200 (-400 / 19.03)
Ab Woche 12 kann also wieder investiert werden und dann sollte hohe Liquidität vorhanden sein.
Alles dazwischen ist kurzfristiges trading.....
und ein Rat...verbrennt nicht zu viel inzwischen, den Banken geht es jetzt schon zu gut.
und weiter ist es rot...
Samstag, 3. März 2007
Freitag, 2. März 2007
warum kommt der technische rebound nicht ?
Warum ist dies derzeit nicht (noch nicht??) der Fall.
1. Im Markt ist man immer noch nicht über das warum des Einbruches ganz einig. Es verdichten sich aber die Gerüchte, dass vor allem Carry-Trader in China grosse Verluste eingefahren hatten und zwangsweise Ihre Verluste durch Aktienverkäufe decken musssten. Auch Gold wurde massiv verkauft... = Unsicherheit
2. Psychologie: Noch vor 4 Tagen hatten wir Jahreshöchststände. Es ist also zu wenig Anreiz, bereits jetzt schon wieder einzusteigen. Hier sehe ich den Hauptgrund : = es ist noch kein Kaufanreiz!
Da wir den Rebound bis jetzt nicht gesehen haben verdichtet sich Szenario 2, das eine weitere Reise Richtung Süden vorsieht. z.b. werden DAX-Ziele von 6300-6400 genannt. Mit SMI-Zielen tue ich mir schwer, weil NESN als Fels in der Brandung wirkt.
Vorhersagen ist mehr mit einem Blick in die Glaskugel zu vergleichen...ich will nur ausdrücken, dass noch nicht Zeit für investitionen ist.
P.S.: Heute sehr erfreut meine Call-Positionen von gestern aufgelöst. (HOLN leicht minus, und SAP sogar mit sehr gutem +.) Ende gut alles gut? NEIN, es war ein lausiger Trade gestern!!
Donnerstag, 1. März 2007
..und wieder konnte ich es nicht lassen!

1tens: Gehe mit und nicht gegen den Trend !!!
es bleibt gefährlich, und immer noch die Möglichkeit, dass ein 2ter Down-Teil folgt!!
@oekonom
Dein neuster Beitrag auf dem Internationalenblog finde ich nun doch etwas gar mager. Hast nicht Du vor ein paar Tagen gesagt, trade was man sieht. Also ich sehe klar die Richtung nach unten. Also sind wohl die Puts zu bevorzugen. Besser noch, man gibt sie langsam wieder ab.
Grüsse
Mändli
Etwas laut nachgedacht...
Eigentlich sind die Amis mit FED-Ben in einer guten Ausgangslage. Sie haben ihre Zinsen schon mehrmals angehoben. Man kann sie also auch wieder senken. Und ich gehe davon aus, dass mit diesem Instrument seitens der FED eingegriffen wird, sobald es sich notwendig zeigen sollte. Das wäre auch - wie schon einmal gehabt - bei einem stärken Nachgeben der Märkte möglich.
Ich gehe zwar nicht davon aus, dass eine mittelbare Zinssenkung bevorstehen wird. Objektiv betrachtet läuft nämliches vieles noch sehr rund, wenn nicht sogar zu gut.
Grüsse Oekonom
macht was draus, aber machets guet...
und jetzt..wie weiter ?
Eine klare Korrektur. Zuerst einmal entschuldigung an alle. Ich habe ein fürchterlich schlechtes Gewissen den eventuell habe ich den Kursstuz ausgelöst, weil ich viele Titel am Freitag verkauft hatte ? Nein Spass beiseite.
Habe den Chart des SMIM reingestellt. (Der SMI Chart zeigt übrigens genau das gleiche!!)
Ist es nur Zufall dass hier schon am letzten Donnerstag ein klares Verkaufssignal aufgezeigt wurde ? Oder ist wirklich China schuld? Oder das Missglückte Attentat ? (sollte ja eigentlich das Gegenteil auslösen..haha)
Wie auch immer...die Korrektur wurde von allen schon lange erwartet und doch wurde man überrascht, weil man noch die letzten Prozente mitnehmen will und sogar mit einem Schlussralley rechnet. Es ist immer das selbe. Ohne jetzt selbstgefällig zu werden, aber diesmal habe ich wirklich zu 90% alles glattgestellt gehabt...und aber trotzdem beim Rest einige + Hunderter liegen gelassen.
Ich komme wieder mit der Feststellung:
Glaube nicht den Zeitungen, Banken etc. sondern erledige das Handwerk (Charttechnik) einfach und sauber selbst und handle entsprechend (das letzte ist das schwierigste)
Ich will nicht raten, da gibt es genug andere --> I trade what I see.
Ich kaufe derzeit natürlich..weil es so billig ist!! Man muss sich aber der Gefahr eines weiteren Rutsch Richtung Süden bewusst sein!!
Mittwoch, 28. Februar 2007
Optimismus, Pessimismus, Gier und Angst
Der Chart zeigt, dass ein Anleger, der voller Vertrauen und Überzeugung (Optimismus) investiert, nahe des Tops oder auf dem Top kauft. Dementsprechend verkauft ein besorgter Investor, der kapituliert (Pessimismus), nahe des Tiefstands oder gar auf dem Tiefstand. Selbst wenn das Hoch erreicht wurde und schon lange ein Baissetrend eingesetzt hat, sind die Anleger aufgrund des kürzlich erfolgten Aufwärtstrends nach wie vor auf Hausse eingestellt. Demgegenüber hält die vom letzten Abwärtstrend ausgelöste pessimistische Stimmung an, auch wenn die Talsohle durchschritten und der nächste Haussetrend bereits eingeleitet wurde. Die Anleger schwenken von ihren fundamentalen Hausseszenarien erst dann auf Baisse ein, nachdem sie unter dem Druck eines Abwärtstrends pessimistisch geworden sind oder nachdem sie unter dem Druck eines Aufwärtstrends optimistisch geworden sind. Sind die Investoren einmal auf Baisse eingestellt, legen sie sich entsprechende Szenarien zurecht und suchen nach weiteren negativen Punkten, obwohl es jetzt an der Zeit wäre zu kaufen. Dasselbe spielt sich bei einem Aufwärtstrend ab, wenn die Stimmung von Pessimismus auf Optimismus umschwingt. Die Investoren erarbeiten erst Hausseszenarien, nachdem sie schon auf Hausse eingestellt sind, was bedeutet, dass sie einen grossen Teil des Aufwärtstrends bereits verpasst haben. Gefühle sind also die Kehrseite der Fundamentalanalyse.
Die Anleger müssen lernen zu kaufen, wenn sie Angst haben (pessimistisch) und zu verkaufen, wenn sie in euphorischer Stimmung sind (optimistisch). Es tönt vielleicht einfach, nur das Gegenteil zu tun, ist aber ohne Charts kaum möglich. Das wichtigste Ziel der technischen Analyse ist, einem Anleger Wendepunkte aufzuzeigen, die er aufgrund von individuellen oder gruppenpsychologischen Faktoren nicht selbst erkennen kann.
In der Praxis agieren die meisten Investoren genau konträr zu dem, was eigentlich rational angezeigt wäre, nämlich kaufen bei tiefen Kursen und verkaufen bei hohen Kursen. Dahinter steckt eine leicht vorhersehbare emotionale Reaktion auf steigende respektive sinkende Kurse. Fallende Kurse, die erst als günstige Gelegenheit wahrgenommen werden, lösen auf noch tieferem Niveau Verlustängste aus, obwohl hier die Chancen lägen. Demgegenüber verleiten steigende Kurse, die anfänglich eine gute Verkaufsgelegenheit darstellten, zum gierigen Kaufen auf überhöhten Niveaus. Die Vernunft weicht Gefühlen und einem entsprechenden Rationalisieren, und dies mit einer solchen Regelmässigkeit, dass Leute, die diese Symptome und Trendänderungen auf den Charts zu interpretieren wissen, daraus beträchtliches Kapital schlagen können.
Historisch gesehen war dies immer bezeichnend für die Märkte.
Quelle: aus Credit Suisse Charttechnik
Die Mähr von den Beruhigungsversuchen
Bleiben wir deoch einmal bei den Fakten:
Der ganze sehr zögerliche und von breiter Front hochgejubelte Anstieg seit Anfangs 07 ist innert 24H zunichte gemacht worden. Da können die Schlaumeier noch lange ihre Trendtabellen beginnend im Jahre 03 hervorzaubern. Mir machen solche Spruche keinen Eindruck mehr. Denn wer ist schon seit dem 03 durchgehen investiert? Nein, nein meine Lieben, da hat es wieder einmal die kleinen getroffen und just in dem Moment wo sie wieder etwas mehr Vertrauen gefasst haben. Oder sollen wir sagen, wo ihnen wieder einmal mehr von den Analysten das Vertrauen in den Mund geredet wurde!
Da ist viel mehr kaputt gegangen als viele heute warhaben wollen. Wie weit uns der Imageverlust nach unten bringen wird sehen wir dann noch. Jede Konjunkturhausse hat ein Ende. Und die in letzter Vergangenheit gebaute wundersame Pyramide von einer inflationslosen Konjunkturhausse fällt in Ach und Krach zusammen.
Dienstag, 27. Februar 2007
Wie weiter nach dem Taucher?
Verschiedene Blogleser haben mir heute gemailt und fragten um Tipps nach. Ich antworte hiermit in globo:
- Ich würde vorerst generell mit Neu- oder Zukäufen abwarten bis sich das Gewitter verzogen hat. Natürlich kann es jederzeit einen kurzen Rebound geben, aber denken Sie daran, dass man nicht ins fallende Messer greifen sollte. Nur den wenigstens gelingt es, dieses am Schaft zu ergreifen.
- Reboundphasen allenfalls dazu nutzen um vorhandene Positionen zu bereinigen. Kurzläufer 03-2007 sollten Sie so oder so eleminieren. LZ Juni 2007 eher rollen zu 09/ bzw. 12/2007.
- Selbstverständlich hat der Satz: "kaufe bei rot - verkaufe bei grün" seine Gültigkeit. Aber nur einfach zu kaufen, weil der Markt massiv überverkauft ist, würde ich trotzdem nicht. Denken Sie daran, dass wir lange Zeit auch überkaufte Märkte ohne Korrektur hatten. Die Ueberverkauftheit kann sich eine Weile lang hinziehen, bis ein Ausgleich stattfindet.
- Beobachten Sie aber aufmerksam die Charts. Erst wenn diese entsprechend klare Umkehrsignale zeigen, ist Handlungsbedarf angezeigt.
- Abstauberli: wenn, dann nur Kaufpreise eingeben, die derzeit weit weg von Gut und Böse sind und dann nur in erstklassigen Werten. Werden Sie nicht schon wieder gierig. Sie verdienen noch genug, auch wenn Sie etwas abwarten.
- Zum Schluss: gönnen Sie sich eine flattige Ruhepause als Auszeit. Die Welt geht auch dieses Mal nicht unter und wenn die Ausnahme die Regel einmalig brechen würde, dann brauchen Sie weder Calls noch Puts.
Wie wär's mit einem Ausflug in die Berge?
Freitag, 23. Februar 2007
TradersJournal
In der aktuellen Ausgabe des TradersJournal sind unter anderem folgende Artikel zu finden
- Editorial
Was die CO2-Panik mit der Börse zu tun hat
- KnowHow
Die drei am meisten verbreiteten Mythen in der Tradingwelt
- Van Tharp Kolumne
Der Einstieg - er ist nicht so wichtig wie Sie glauben
- Buchrezension
Die 4 grössten Fehler beim Handel mit Optionen
Das TradersJournal kann man kostenlos abonnieren. Vergangende Ausgaben sind im grossen Archiv-Bereich zu finden. Auf jeden Fall immer wieder lesenswert!
Mittwoch, 21. Februar 2007
Erfolge mit Analysen
1. Interessenkonflikte
Wir müssen nicht auf Strategien von "höherer Stelle" Rücksicht nehmen. Wir können meist sehr aktuell schreiben und müssen den Text nicht erst "absegnen" lassen.
2. Trade what you see
Die Charttechnick berücksichtigt den Kursverlauf, welcher die gesamte Marktmeinung enthält. Gerade bei Aktienempehlungen Anfang Jahr ist sehr viel "Kaffeesatzleserei" dabei. Meine Meinungen und Analysen beziehen sich meist auf einige Wochen bis wenige Monate.
3. Alternativ-Szenario und Ausstieg
Die aufgezeigten Alternativen sind für einige Leser ein Zeichen von Unsicherheit. Auch die Chartanalyse liefert jedoch keine 100%-Tipps. Wichtig ist der Ausstieg, wenn sich ein Kurs nicht in die erwartete Richtung entwickelt. Dieser Ausstieg gelingt eher, wenn man bereits beim Einstieg ein Alternativ-Szenario einplant und mit Hilfe von Widerständen und Unterstützungen seine Stops (Stop-Loss, IRS) setzt.


